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Fachausdrücke - Von Angina bis TIA

Was bedeuten die Fachausdrücke des Arztes?
Im Zusammenhang mit Bluthochdruck gibt es einige Fachausdrücke, die Ihr Arzt üblicherweise verwendet. Wir haben eine Auswahl für Sie zusammengestellt und erklären Ihnen ihre Bedeutung. Wir hoffen, Ihnen damit das Gespräch mit Ihrem Arzt etwas erleichtern zu können und das Verständnis für den Bluthochdruck und seiner Folgeerkrankungen zu erweitern.

Angina pectoris:
Ungenügende Durchblutung der Herzkranzgefäße; der Herzmuskel bekommt zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe zugeführt. Es treten Schmerzen im Brustkorb, in der Schulter-Arm-Region oder auch am Hals oder Unterkiefer auf. Gleichzeitig Engegefühl der Brust, Atemnot und Angstgefühle möglich. Achtung: Vorbote von Herzinfarkt!
Apoplexie:
Schlaganfall.
Atherosklerose (= Arteriosklerose):
Wird auch als 'Arterienverkalkung' bezeichnet. Hierbei sind die Gefäßwände der Arterien verdickt, verhärtet und mit Fetteinlagerungen versetzt. An diese geschädigte Gefäßwand können sich leicht Blutpfropfen anlagern und das Gefäß verschließen. Eine arterielle Thrombose (nicht verwechseln mit Thrombosen in den Venen!) kann entstehen, (evtl. Folge: Herzinfarkt oder Schlaganfall!).
Cardial:
Das Herz betreffend.
Cerebral:
Das Gehirn betreffend.
Diabetes:
Zuckerkrankheit
Diastole:
Die Phase nach dem Zusammenziehen des Herzmuskels, in der sich der Herzmuskel entspannt und sich die Herzkammern mit Blut füllen (Gegenteil: Systole).
Diastolischer Blutdruck:
Der niedrigere der beiden Blutdruckwerte der Blutdruckmessung. Beispiel: gemessener Blutdruck 130/85 mmHg. Hierbei stellt 85 mmHg den diastolischen Blutdruck dar.
Herzinfarkt:
Absterben von Herzmuskelzellen infolge Verstopfung eines Herzkranzgefäßes durch einen Thrombus. Folge häufig Tod.
Herzinsuffizienz:
Herzmuskelschwäche
Hypertonus (=Hypertonie):
Bluthochdruck
Herzinfarkt:
Absterben von Herzmuskelzellen infolge Verstopfung eines Herzkranzgefäßes durch einen Thrombus. Folge häufig Tod.
Koronararterien:
Herzkranzgefäße; verantwortlich für die Durchblutung des Herzmuskels.
Linksherzhypertrophie:
Verdickung der Muskelwand der linken Herzkammer, die das Blut in die Arterien des Körpers pumpt.
Myokard:
Muskuläre Wand des Herzens.
Myokardinfarkt:
Herzinfarkt
Ödem:
Ansammlung von Flüssigkeit in Körpergeweben, 'Gewebswassersucht'.
Renal:
Die Niere betreffend.
Rezeptor:
'Empfangseinheit' einer Zelle, die bestimmte Reize oder Impulse des Körpers aufnimmt und dafür sorgt, dass die Zelle auf diese Reize mit bestimmten Stoffwechselfunktionen reagiert.
Schlaganfall:
Absterben von Gehirnzellen. Synonym: Gehirnschlag (Apoplex). Kann 1. durch Verlegung eines Gefäßes durch einen Thrombus verursacht sein oder 2. durch Einblutungen aus einem eingerissenen Gefäß ins Gehirn; Folge häufig Pflegebedürftigkeit oder gar Tod.
Systole:
Phase des Herzschlags, in der das Blut aus dem Herzen durch Zusammenziehen des Herzmuskels über die großen Arterien in den Körper gepumpt wird.
Systolischer Blutdruck:
Der höhere der beiden Blutdruckwerte der Blutdruckmessung. Beispiel: gemessener Blutdruck 130/85 mmHg. Hierbei stellt 130 mmHg den systolischen Blutdruck dar.
Thrombus:
'Propfen' aus miteinander verklebten festen Blutbestandteilen, der an der Gefäßwand von Arterien anhaftet und das Gefäß komplett verschließen kann.
TIA:
Transitorische ischämische Attacke. Minderdurchblutung des Gehirns durch Verstopfung einer Arterie über einen kurzen Zeitraum. Es können Schwindel, Sprachstörung, kurzzeitiger Gedächtnisverlust auftreten. Die Symptome verschwinden nach einiger Zeit in der Regel wieder vollständig. (Achtung: Vorbote für einen Schlaganfall! Neurologen aufsuchen!)




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