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Medikamentöse Behandlung

Was tun, wenn trotz Änderung der Lebensweise der Hochdruck bleibt?

Leider reicht es häufig nicht aus oder es gelingt trotz guter Absichten nicht, seine Risikofak-toren auszuschalten. Um den Hochdruck dennoch in den Griff zu bekommen ist es in diesem Fall nötig, dass Sie sich von Ihrem Arzt ein blutdrucksenkendes Medikament verschreiben lassen.

BLUTDRUCKSENKENDE MEDIKAMENTE

Neben der Vermeidung von Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen, Übergewicht übermäßigem Alkoholgenuss und Stress ist meist die Einnahme von Medikamenten nötig, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen.

Für jegliche Hochdruck-Behandlung mit Medikamenten gilt:

Sie müssen für eine medikamentöse Therapie in jedem Falle einen Arzt aufsuchen, der entscheiden wird, welches Medikament für Sie persönlich am besten geeignet ist und Sie auch über die Verträglichkeit der Medikamente aufklärt. Betreiben Sie keine Selbstmedikation mit Hochdruck-Präparaten aus dem Bekanntenkreis!

Prinzipiell ist hinsichtlich jeder effektiven medikamentösen Therapie anzumerken, dass der Körper eines Hochdruckpatienten, der bereits länger an Hochdruck leidet, sich an den erhöhten Blutdruck, sprich die ständig erhöhte Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr über die Arterien gewöhnt hat. Deshalb ist es zu Beginn einer erfolgreichen Hochdrucktherapie ganz normal, dass man sich bei abfallendem Blutdruck zunächst etwas müde, vielleicht auch schwindelig fühlt. Nimmt man die Medikamente jedoch weiterhin ein, findet man auch bei normalisiertem niedrigeren Blutdruck meist wieder zu seiner gewohnten Aktivität zurück. Die Aussicht, dass man durch die Normalisierung des Blutdrucks einen drohenden Schlaganfall oder Herzinfarkt vermeiden kann, sollte Ansporn genug sein, um über diese Anfangsphase der Hochdrucktherapie hinwegzukommen und mit der Medikamenteneinnahme weiter zu machen.

Hier nun zu den verschiedenen Präparategruppen:



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