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Risikofaktoren

Wann spricht man von Bluthochdruck und wie entsteht er?

Auch normale Blutdruckwerte schwanken!

In bestimmten Situationen ist es ganz normal, wenn Ihr Blutdruck erhöhte Werte zeigt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie sehr aufgeregt oder nervös sind, vor etwas Angst haben oder sich körperlich anstrengen. Wenn Sie sich gerade sehr entspannt fühlen oder schlafen, kann im Gegensatz dazu der Blutdruck auch unter die normalen Werte absinken. Es ist auch ein Unterschied, ob man aufrecht steht, sitzt oder auf dem Sofa liegt. (Probieren Sie's doch mal beim nächsten Blutdruckmessen aus!). Hieraus ist ersichtlich, dass man sicher noch nicht die Krankheit Bluthochdruck hat, wenn man einmalig erhöhte Blutdruckwerte gemessen hat.

Ab welchen Werten spricht man von Bluthochdruck?

Der ideale Blutdruck bei Erwachsenen liegt bei Werten von 120/80 (gesprochen: 120 zu 80) mmHg.

Bei Werten von bis zu 139/89 mmHg kann man noch von hochnormalem Blutdruck sprechen.

Liegt jedoch einer der gemessenen Werte oberhalb dieser Grenze, liegt ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck vor. Man kann den Bluthochdruck, abhängig von den gemessenen Werten in 3 Schweregrade einteilen:

Einteilungsystolischer BD (mmHg) diastolischer BD (mmHg)
Stadium 1 (milder Hochdruck)140-180und/oder90-105
Stadium 2 (mittelschwerer Hochdruck)> 180-210und/oder> 105-115
Stadium 3 (schwerer Hochdruck)> 210und/oder> 115
(> bedeutet: höher als); BD = Blutdruck

Eine alleinige Erhöhung des systolischen Blutdrucks auf Werte von mindestens 140 mmHg stellt eine Sonderform des Hochdrucks dar und wird als 'isolierter systolischer Hochdruck' bezeichnet.



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